Stammtischjahr 2019 in Berlin-Brandenburg

VeW-Obmannschaft Berlin-Brandenburg wächst

Stammtischjahr 2019 in Berlin-Brandenburg

2019 fanden in Berlin wieder zwei Stammtische statt. Diese waren nicht nur gut besucht, sondern brachten auch neue Gesichter in unsere Runde. Trotz der abschreckenden Politik und der hohen Wohnkosten scheint Berlin noch nicht an Attraktivität verloren zu haben. Auch 2019 sind neue, junge Mitglieder zu unserer kleinen Obmannschaft hinzugestoßen. 

Juli-Stammtisch in der Hasenheide

Beim ersten Stammtisch des Jahres konnten wir im Juni Christian Knoch begrüßen, der sich um die Abfüllung bei Brewdog in Mariendorf kümmert, wo zuvor die Stone Brewery beheimatet war, deren Besitzer aber die angekündigte Zerstörung des Reinheitsgebotes nicht nachhaltig umsetzen konnte.

Da das Wetter der Jahreszeit gemäß sehr angenehm war, trafen wir uns am 11. Juli im Biergarten des Restaurant Valentins, wo bayerische Speisen und bayerisches Bier gereicht werden, was etwas im Gegensatz zur Umgebung der Neuköllner Hasenheide steht. Obwohl der Termin unter der Woche lag, war unser Treffen gut besucht – selbst unser treues Mitglied aus dem letzten Zipfel von Brandenburg konnte anwesend sein, was aber wohl an der, für den normalen Arbeitnehmer, großzügigen Ferienausgestaltung der Dresdner Berufsschule liegt.

Verlockende Biervielfalt bei Försters Feine Biere

Unser zweiter Stammtisch fand im Dezember im Spezialitätenlokal Försters Feine Biere in Berlin-Steglitz statt. Die große Auswahl an Bieren und die freundliche Beratung hatte uns bewogen, den Aufenthalt von 2018 zu wiederholen. Auch bei diesem Mal stieß ein neues Mitglied zu uns. Florian Mischke, der von der Uni mit einem kleinen Umweg nun zum Arbeiten bei der VLB gelandet ist, vergrößert die Gruppe der ehemaligen Weihenstephaner, die anscheinend versuchen, die VLB zu unterwandern.

Obm. Berl-Brand: Dezember-Stammtisch 2019 bei Försters Feine Biere

Auch dieses Treffen war gut besucht. Unser fränkisches Mitglied hatte sich ebenfalls auf den weiten Weg gemacht, ebenso wie eine Hochschulprofessorin aus dem fernen Freising. Die Essensauswahl in dem Lokal ist überschaubar, die Bierauswahl dafür umso größer, was den einen oder anderen zu einer intensiven Verkostung animierte, wobei sich gegen später die Menge an Alkohol im Blut umgekehrt proportional zum Inhalt des Geldbeutels verhielt. Einige Spezialitäten sind natürlich nicht zum Supermarktpreis zu bekommen und so mancher hatte im Lauf des Abends seine Favoriten gefunden, die mit der Zeit oft immer dunkler und schwerer wurden. So gab es Mitglieder, die ihren Rauchstopp mit Rauchbieren aus dem Eichenfass kompensierten, was man im Falle dieses Bieres durchaus als gelungene, aber auch gefährliche Wahl ansehen kann. Der Abend endete zur beidseitigen Zufriedenheit, der Wirt zumindest, wird uns wohl auch künftig willkommen heißen. 

Nachdem wir auch 2020, das zugleich das 15-jährige Wiederbestehen der Obmannschaft bedeutet, mit weiterem Mitgliederzuwachs rechnen, werden wir uns selbstverständlich weiterhin in geselliger Runde treffen. Termin und Ort sind für Interessenten bei dem Obmann zu erfahren.  Achim Nieroda

Kopfbild (oben): Freilufttermin der Obmannschaft Berlin-Brandenburg im bayerischen Lokal „Valentins“ in der Hasenheide;
(Bild im Text): Dezember-Stammtisch bei Försters Feine Biere in Steglitz (Fotos: A. Nieroda)